Arbeitgeberpräsident: Notwendig seien Ausgaben senkende Strukturreformen
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In der gesetzlichen Krankenversicherung erwartet der Schätzerkreis in 2010 eine Finanzierungslücke in Höhe von ca 7,5 Milliarden Euro. Dazu erklärt Arbeitgeberpräsident Dr. Dieter Hundt, das die zu erwartende Finanzierungslücke in der gesetzlichen Krankenversicherung deutlich mache, das nachhaltige und durchgreifende Ausgaben senkende Strukturreformen in Angriff genommen werden müssen. Den dauerhaft lassen sich jährliche Ausgabenzuwächse von 7,2 Milliarden Euro wie für 2010 prognostiziert nicht finanzieren.
Auf wirksame Instrumente zur Kostenbegrenzung müsse sich deshalb die Koalition verständigen. Des weiteren erklärt Dr. Dieter Hundt das mehr Wettbewerb und Vertragsfreiheit für die Akteure im Gesundheitswesen benötigt wird und weniger staatlicher Dirigismus. Es dürfe nicht sein das sich die Politik einmische, wie im letzten Jahr bei den Vertragsverhandlungen der Ärzte, Krankenkassen und Krankenhäusern und dann gegen den Widerstand des GKV Spitzenverbandes überhöhte Budget- und Honorarzuwächse durchsetzt.