Schweinegrippe: Scheitelpunkt möglicherweise erreicht

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In Deutschland ist möglicherweise der Scheitelpunkt bei der Verbreitung der Schweinegrippe erreicht. Am Mittwoch Vormittag in einer Sitzung des Gesundheitausschusses wurde dies deutlich. So berichtete der Präsident des Robert-Koch Instituts, Jörg Hacker, das in der vergangen Woche es rund 23.000 neue Fälle einer Schweinegrippe Infektion gegeben hat, in der Vorwoche waren es noch rund 33.000 neue Fälle. Dies zeigt laut Hacker, dass der ”Gipfel des Geschehens“ möglicherweise erreicht sei. Dem Robert Koch Institut wurde bislang insgesamt rund 172.000 Fälle gemeldet.

Bisher gab es Stand Dienstag Nachmittag insgesamt 66 Todesfälle im Zusammenhang mit der Schweinegrippe die dem Robert Koch Institut gemeldet wurden. Hacker erklärt das bei den meisten dieser Todesfälle Risikofaktoren wie Vorerkrankungen vorhanden waren. Insgesamt würden jedoch zumeist milde Krankheitsverläufe verzeichnet. Einen Rückgang an Neuinfektionen gibt es in Bayern. Dagegen wird in Bundesländern wie Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern noch eine Zunnahme an Fällen registriert.

Der bisherige Präsident des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI), Johannes Löwer, schloss nicht aus, dass noch mit einer weiteren Welle zu rechnen sei. So verwies er darauf hin, dass vergangene Pandemien in mehreren Wellen abgelaufen seien. Die Zahl der in Deutschland bislang erfolgten Impfungen gegen die Neue Influenza bezifferte Löwer auf ”grob geschätzt“ etwa zwei Millionen. In 660 Fällen seien Nebenwirkungen gemeldet worden.

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