Gesetzliche Krankenkassen Ausgaben um 6,6% gestiegen in den ersten drei Quartalen 2009
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Die Ausgaben der Krankenkassen sind im Zeitraum Januar 2009 – Ende September 2009 um 6,6% je Versicherten gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Geprägt ist der Zuwachs bei den Ausgaben von den Veränderungsraten in den großen Leistungsbereichen, die aus den notwendigen Verbesserungen der finanziellen Situation von Ärzten und Krankenhäusern sowie weiterhin deutlichen Zuwächsen bei den Arzneimittelausgaben resultieren teilte das Bundesgesundheitsministerium mit.
So gab es bei den ambulanten ärztlichen Behandlungen einen Zuwachs von 8,7 v.H. je Versicherten. Einen Anstieg in Höhe von 21,5 v. H. gab es bei den Ausgaben für ärztliche Früherkennungsuntersuchungen. In den ersten 3 Quartalen lag der Anstieg bei Ausgaben für die stationäre Versorgung je Versicherten bei 6,4 v.H. Einen Anstieg gab es auch bei den Ausgaben für Arzneimittel. Hier lag der Anstieg bei 5,2 v.H. je Versicherten, nicht berücksichigt sind hier Imfpkosten. Bei den Impfkosten für Schutzimpfungen gab es nach den hohen Zuwächsen der Jahre 2007 und 2008 einen Rückgang um rund 3,4 v.H.. Darin noch nicht enthalten sind die Ausgaben der Krankenkassen für die Impfungen gegen die Schweinegrippe.
Einen erheblichen Anstieg gab es bei den Ausgaben für Krankengeld. Hier lag der Zuwachs bei 9,7 v.H. Bei den Netto-Verwaltungskosten der Krankenkassen gab es ebenfalls einen Anstieg. Hier lag der Anstieg bei 7,4 v.H. je Versicherten. Bei einem Gesamtvolumen in Höhe von rund 3,7 Milliarden Euro liegen die Zuzahlungen der Versicherten einschließlich der Praixsgebühr.