Anstieg der krankheitsbedingten Fehlzeiten
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Die krankheitsbedingten Fehlzeiten steigen seit dem Jahr 2007 wieder an. So lag der Krankenstand im Zeitraum Januar – Oktober 2009 bei 4%. Im Vorjahreszeitraum lag der Krankstand bei 3,8%, teilte der Bundesverband der Betriebskrankenkassen heute mit. Den stärksten Anstieg gab es bei den psychischen Erkrankungen.
Arbeitnehmer fehlten im Jahr 2008 krankheitsbedingt 13,4 Tagen. Zuletzt lagen vor sechs Jahren die Fehltage auf diesem Wert. Dagegen war in 2006 noch mit 12,4 Tagen die niedrigsten Anzahl an Krankentage seit 30 Jahren gemeldet geworden.
Der BKK Bundesverband erfasst und analysiert die gesundheitlichen Befunde von jedem vierten sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Deutschland; im Jahr 2008 waren dies 6,5 von 27,5 Millionen. Diese Analyse bildet damit ein repräsentatives Bild des Krankheitsgeschehens in der Arbeitswelt, teilte der BKK Bundesverband weiter mit.
Zu den häufigsten Krankheitsursachen mit den meisten Krankentage zählten Muskel- und Skeletterkrankungen (26%), Atemwegserkrankungen (16%), Verletzungen (14%) und psychische Erkrankungen (10%).
