Homöopathische Arzneimittel: Nur kleiner Anteil entfiel in 2009 auf die GKV

Private Krankenversicherung
Vergleich
Gesetzliche Krankenkassen
Vergleich
Krankenzusatz Versicherung
Vergleich

Homöopathische Arzneimittel sind nicht verschreibungspflichtige, frei verkäufliche Arzneimittel, die für erwachsene Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) in der Regel nicht erstattungsfähig sind.

Im letzten Jahr wurden 48,5 Millionen Packungen verkauft. Davon entfiel auf die gesetzliche Krankenversicherung nur eine kleiner Anteil von 2,5 Millionen Packungen, nach Informationen des Informationsdienstleister INSIGHT Health. Ein Anteil von 7,8 Millionen Packungen entfiel auf die Private Krankenversicherung. Den bei weitem größten Anteil verkauften die Apotheken mit 38,1 Millionen Packungen „over the counter” (OTC, über die Ladentheke), also direkt an die Apothekenkundschaft und ohne ärztliches Rezept.

Berechnet zu Abgabepreisen der pharmazeutischen Unternehmer (ApU) lag die Selbstmedikation bei 75,0 Prozent des Hersteller-Umsatzes mit Homöopathika (171,9 von 229,1 Millionen Euro). Nur 4,7 Prozent des Umsatzes (10,9 Millionen Euro) gingen auf das „Konto” der Gesetzlichen Krankenversicherung. 20,2 Prozent (46,4 Millionen Euro) gingen zu Lasten der PKV

Comments are closed.