Antidepressiva Verschreibungen stark zugenommen
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In den letzten zehn Jahren hat sich Volumen der verschriebenen Antidepressiva unter Deutschlands Beschäftigten verdoppelt. Dieses zeigt eine aktuelle Sonderauswertung des TK-Gesundheitsreports, bei dem die Krankenstandsdaten sowie Arzneimittelverordnungen der bei der TK versicherten Erwerbspersonen analysiert werden.
Statistisch gesehen nahm jeder Berufstätige im letzten Jahr für 8 Tage Medikamente zur Behandlung von Depressionen ein. Im Vergleich zum Jahr 2000 ist das ein Anstieg um 113%. Die Auswertung zeigt des weiteren, das Frauen mehr Antidepressiva erhielten als Männer. So waren es bei den Frauen 10,5 Tagesdosen und bei den Männern nur 6 Tagesdosen.
Große Unterschiede gab es auch zwischen den einzelnen Regionen in Deutschland. Mit neun Tageseinheiten bekamen die Berufstätigen in Bayern das bundesweit höchste Pro-Kopf-Volumen verschrieben. Dagegen erhielten Berufstätige in Sachsen Anhalt lediglich für knapp sechs Tage Antidepressiva verschrieben.