Brustvergrößerung: Beratung fast immer lückenhaft

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Die Stiftung Warentest testete sieben Einrichtungen die Brustvergrößerungen anbieten. So wurden vier Brustzentren öffentlicher Krankenhäuser und drei privater Klinikverbände getestet. Der Test zeigt das die medizinische Beratung im Vorfeld einer Brustvergrößerung fast immer lückenhaft ist.

Das Interdisziplinäre Brustzentrum Charité Berlin hat von den sieben getesteten Einrichtungen, als einzige die Patientinnen „umfassend“ beraten. So wurden in konkreten Fällen den Interessentinnen von der Charité empfohlen, den Eingriff noch einmal zu überdenken oder sogar von einer Operation abgeraten. Bei allen anderen getesteten Einrichtungen war die Beratung lückenhaft, bei einer Einrichtung sogar sehr lückenhaft.

So wurden unter anderem jeweils mindestens einer Patientin zu große Implantate empfohlen bei den drei getesteten privaten, überregionalen tätigen Schönheitskliniken. Die privaten Kliniken konnten dagegen im Vergleich zu den öffentlichen Krankenhäusern punkten bei Vorabinformationen und Service, das heißt zum Beispiel bei Informationsmaterialien und Termintreue. Den ausführlichen Test findet man in der September Ausgabe der Zeitschrift test.

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